Osteopthie zur Behandlung von Fussschmerzen

Die Osteopathie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Dr. A. T. Still in den USA entwickelt und beschreibt die manuelle Behandlung des gesamten Körpers, um Selbstregulationsmechanismen zu aktivieren und bestehende schmerzhafte Veränderungen zu regulieren. Das „Werkzeug“ des Osteopathen sind seine Hände.

 

In der osteopathischen Medizin werden Fußschmerzen zum Teil durch Aktivierung der Fußmuskeln und Kräftigung des Bindegewebes behandelt. Fußschmerzen haben jedoch nicht immer ihre Primärursache am Fuß, sondern können als sog. Verkettungssyndrome am Fuß manifest werden. Aus diesem Grund ist es unzureichend, den Fuß und seine Fehlstellungen rein biomechanisch zu betrachten, ohne die neuromuskulären Regelkreise einzubeziehen. Genau an diesem Punkt greift die osteopathische Medizin ein. Nach osteopathischer Vorstellung wird der Körper als ein dreidimensionales vorgespanntes Netzwerk betrachtet, auf das die Osteopathie durch die manuelle Behandlung in jeder Dimension Einfluss nehmen kann. Die körperliche Untersuchung des Patienten sollte daher die Aspekte der Verkettung miteinbeziehen, die ihren Ursprung vor allem am Knie, an der Hüfte und der Lendenwirbelsäule haben.

 

Im Rahmen der konservativen Schmerztherapie beschäftigt sich Dr. Esmer seit 2006 mit der Manuellen Medizin und ist als Osteopath in der Deutsch-Amerikanischen-Akademie für Osteopathie (DAAO) als Therapeut registriert. Sollte nach klinischer und apparativer Diagnostik die Indikation zur osteopathischen Behandlung bestehen, kann die Verordnung direkt ausgestellt und die osteopathische Behandlung vor Ort durch Dr. Esmer vorgenommen werden.

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© Emrah Esmer